Shorinji Kempo

Sucht man nach den Ursprüngen des Shorinji-Kempo (chin.Sholin Quan-fa), so findet man in Indien Quellen, die bis zu 5000 Jahre alt sind. Man sagt, Buddha soll von dieser Kunst so beeindruckt gewesen sein, daß er sie in seine Lehre übernahm. Entwickelt wurde das Shorinji-Kempo, das im wesentlichen aus Blockaden, Wurf-, Hebel- und Haltetechniken besteht, vom verstorbenen japanischen Meister Doshin So. Er schloß in diese Kunst die Theorie und Praxis des Congoten, einer buddhistischen Religionsanschauung, mit ein, daß ist der geistige Unterschied zum Kempo. Der technische liegt darin, daß Kempo eine chinesisch definierte Schule ist und Shorinji-Kempo eine japanische.

WEN LAOSHI (Peking)
Nord-Shorinji, die Techniken basieren auf Embu

DOSHIN SO

Shorinji-Kempo als eine Fusion von allen Kempo Stilen, die Doshin So in China gelernt hat, unter Einbeziehung religiöser Philosophie

Doshin So´s Weg ist recht zweifelhaft. Er lebte vor dem Krieg einige Jahre lang als Japaner in China. Er studierte das Kempo in der klassischen Richtung Shaolinjiquan unter Leitung von Wen Laoshi. Doshin So behauptet, daß Wen ihn auf einer offiziellen Zeremonie im Tempel vom Shaolin zu desen Nachfolger berief. Dieses ist aber stark zu bezweifeln, wenn man die esoterischen Kempo - Traditionen und das Verhältnis der Chinesen zu der japanischen Intervention bedenkt.

 

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